Der Anteil von E-Books am Buchmarkt ist immer noch gering
Nachdem die Wirtschaftsprüfung- und Beratungsgesellschaft PwC ihre jährliche Branchenprognose zum deutschen Buchmarkt vorgelegt hat, gab es etliche Schlagzeilen in der Art von „Umsatz mit „E-Books legt deutlich zu“. Derartige Überschriften suggerieren natürlich, dass E-Books nun endgültig den schon länger prognostizierten Siegeszug antreten. Tatsache ist: Der Umsatz mit E-Books im Bereich Belletristik verdreifacht sich von 21 Millionen Euro im Jahr 2010 auf voraussichtlich 67 Millionen im Jahr 2011. Das klingt zunächst gewaltig. In Anbetracht eines deutschlandweiten Gesamtumsatzes im Bereich Belletristik von rund 4,9 Milliarden Euro wird jedoch deutlich, dass ein Anteil von 67 Millionen Euro noch sehr gering ist. Bis 2015, so die Prognose, soll der E-Book-Umsatz allerdings jährlich um fast 52 Prozent auf dann 355 Millionen Euro steigen. Selbst wenn diese Prognose zutrifft, zeigen die Zahlen letztlich vor allem, dass E-Books inzwischen durchaus zu einer messbaren Größe geworden sind – es bleibt also spannend, wann das E-Book zu einer echten Konkurrenz für das gedruckte Buch werden wird.


Klar ist, das die Verlage und Autorschaft heute gezielt umdenken müssen, um weiter bestehen zu können. Da weise ich auf nichts neues hin. Die E-Books sollte man dabei auf jeden Fall als Chance begreifen und nicht unbedingt als Konkurrenz für das Buch betrachten.
Beste Grüße
Christpoh
Christoph
11. Mai 2012 um 12:33