Gute Texte sind gut fürs Geschäft

Ein Weblog der Infotext GbR, Berlin

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Das Urheberrecht ist nicht übertragbar!

mit 2 Kommentaren

Da wir für unser eigenes Buch gerade einen Verlag suchen, schauen wir uns zurzeit recht viele Websites von Verlagen an. Dabei haben wir einen wirklich bemerkenswerten Satz bei einem Verlag gefunden, dessen Namen wir aus Höflichkeit lieber nicht nennen wollen. In seinen „Handreichungen für Autoren“ steht Folgendes: „Der wichtigste Bestandteil des Verlagsvertrags ist die Übertragung der Urheberrechte vom Autor auf den Verlag.“

Dazu sagt das Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte im § 29 (Rechtsgeschäfte über das Urheberrecht): „(1) Das Urheberrecht ist nicht übertragbar [Hervorhebung von uns], es sei denn, es wird in Erfüllung einer Verfügung von Todes wegen oder an Miterben im Wege der Erbauseinandersetzung übertragen. (2) Zulässig sind die Einräumung von Nutzungsrechten (§ 31), schuldrechtliche Einwilligungen und Vereinbarungen zu Verwertungsrechten sowie die in § 39 geregelten Rechtsgeschäfte über Urheberpersönlichkeitsrechte.“

Unserer Meinung nach kann ein Verlag, der eine solche Fehlinformation in seinen Autorenrichtlinien verbreitet, niemals als kompetent oder seriös wahrgenommen werden, sodass für uns einmal mehr deutlich wurde, wie wichtig es ist, auf die grundlegendsten Qualitätskriterien für Texte zu achten.

Geschrieben von Infotext

31. Mai 2011 um 09:17

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Gute Texte sind glaubwürdig

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Die Glaubwürdigkeit eines Textes ist Sinn und Zweck jeder Bemühung um seine Qualität. Denn: „Glaubwürdigkeit ist Vertrauenswürdigkeit auf dem Feld der Kommunikation.“* Und ein Unternehmen kann mit seinen Texten nur die gewünschte Wirkung erzielen, wenn diese glaubwürdig sind. Es reicht jedoch nicht, seine Leser einfach darauf hinzuweisen, dass man überaus glaubwürdig und vertrauenswürdig ist. Im Gegenteil: Wer ständig beteuert, absolut glaubwürdig zu sein, weckt damit sogar Misstrauen.

Ausschlaggebend ist stattdessen, dass Ihre Texte über Merkmale verfügen, die vom Leser als Symptome für Glaubwürdigkeit interpretiert werden, und außerdem frei sind von Merkmalen, die für das Gegenteil sprechen. Alle Qualitätskriterien, die wir bisher beschrieben haben, tragen zur Seriosität und Überzeugungskraft und damit zur Glaubwürdigkeit Ihrer Unternehmenstexte bei. Doch ob ein Text tatsächlich als glaubwürdig eingestuft wird, entscheidet am Ende natürlich der Leser. Mit Texten, die die Merkmale guter Texte erfüllen, schaffen Sie dafür die beste Grundlage.

*Rudi Keller: Die Sprache der Geschäftsberichte. In: Christoph Moss (Hrsg.): Die Sprache der Wirtschaft, S. 35

Geschrieben von Infotext

12. Mai 2011 um 10:17

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Gute Texte sind frei von Übertreibungen

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Von sagenhaften Superlativen, die das größte, neueste, weltbeste, innovativste, sparsamste, leistungsstärkste, bedeutendste Angebot verkaufen wollen, lassen sich Kunden schon längst nicht mehr beeindrucken. Im Gegenteil, der inflationäre Einsatz von Superlativen oder Übertreibungen, zum Beispiel in Marketing- und Werbetexten, Produktbeschreibungen und Ähnlichem, macht den Leser sogar misstrauisch. Verwenden Sie Superlative also äußerst sparsam und nur dann, wenn sie auch tatsächlich zutreffen. Und verzichten Sie am besten ganz auf Übertreibungen. – Ansonsten kommen dabei Texte heraus, die vor allen Dingen anmaßend klingen und nicht gerade einladend wirken, so wie in diesem Beispiel: Die strategische Ausrichtung auf aktive positive Empfehler ist die preisgünstigste, intelligenteste und erfolgversprechendste Umsatzzuwachs-Strategie aller Zeiten. (…) In so kompakter Form erhalten Sie diese Erfolgsgeheimnisse nirgends sonst. (gefunden bei business-on.de am 14. April 2011)

Das Werben mit Superlativen ist auch rechtlich gesehen ein wenig kurios. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von Infotext

5. Mai 2011 um 09:12

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Gute Texte sind einheitlich geschrieben

mit 4 Kommentaren

Bei der Deutschen Bank haben wir ein Textbeispiel gefunden, das uns viel Freude bereitet hat. Bitte lesen Sie sich diese Login-Seite einmal durch (zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken) und zählen Sie, wie viele Schreibweisen von „Onlinebanking“ Sie finden … Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von Infotext

28. April 2011 um 08:57

Gute Texte sind frei von Fehlern

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Rechtschreib- und Grammatikfehler sind immer einer Ärgernis. Selbst wenn es sich um versehentliche Tippfehler handelt und nicht um echte Wissenslücken, fallen sie vielen Lesern unangenehm auf und erwecken den Eindruck, dass der Verfasser nicht sehr sorgfältig gearbeitet hat. Oder noch unerfreulicher: Der Leser zweifelt an der Kompetenz des Verfassers. Gerade aus ansonsten makellosen Texten stechen selbst kleinere Fehler deutlich heraus. Eine sorgfältige Arbeitsweise und Kontrolle sollten also zum Standard bei der Texterstellung gehören, ebenso wie die Benutzung von aktuellen Nachschlagewerken wie zum Beispiel dem Duden.

Zu einem echten Fauxpas können Schreibfehler werden, wenn Personen- oder Firmennamen falsch geschrieben werden. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von Infotext

21. April 2011 um 08:31

Gute Texte sind aussagekräftig

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Gerade im unternehmerischen Kontext steht der Informationsgehalt eines Textes oft im Vordergrund. Der Leser will schnell erfahren, worum es geht, und die Informationen, die für ihn von Belang sind, möglichst direkt erfassen. Ausschmückungen, Abschweifungen oder vermeintlich unterhaltsame Zusatzinformationen sind in diesem Fall eher lästiges als schmückendes Beiwerk. Sehen Sie sich zum Beispiel einmal verschiedene Unternehmenswebsites an und achten Sie darauf, wie lange Sie brauchen, um herauszufinden, was ein Unternehmen genau macht. Manche Websites bringen den Besucher schier zur Verzweiflung, weil lang und breit von den Herausforderungen des Marktes, den globalen Zusammenhängen, dem unverwechselbaren Profil, den hoch qualifizierten Mitarbeitern und dergleichen gesprochen wird, doch kein Satz zu finden ist, der klipp und klar sagt, welche Leistung die Firma überhaupt anbietet und für wen.

Fragen Sie sich also bei der Begutachtung von Texten, ob der Leser schnell und direkt erkennt, worum es geht und welche Informationen für ihn wichtig sind. Und das gilt für sämtliche Texte: Bei einem Angebot geht es beispielsweise in erster Linie um die Leistungen und den Preis, bei der Einladung zu einer Veranstaltung um die Art der Veranstaltung, das Datum und den Ort, bei einer Produktbeschreibung um das Produkt und den Kundennutzen, bei einer Firmenbeschreibung um die Leistungen und die Zielgruppe. – Helfen Sie dem Leser dabei, die wichtigen Informationen schnell zu finden.

Geschrieben von Infotext

21. April 2011 um 08:01

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Gute Texte sind zweckdienlich

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Ein Text erfüllt seinen Zweck, wenn er genau die Botschaften und Informationen transportiert, die seiner Intention entsprechen. Um nun zu beurteilen, ob ein Text tatsächlich seinen Zweck erfüllt, muss natürlich im Vorfeld klar festgelegt worden sein, welche Absichten mit dem Text verfolgt und welche Inhalte dem Leser vermittelt werden sollen. Häufig hat ein Text jedoch nicht nur eine einzige Intention, sondern gleich mehrere, die unterschiedlich gewichtet sein können. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von Infotext

14. April 2011 um 08:57

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Gute Texte sind (unmiss)verständlich

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Ein Text kann seine Wirkung nur entfalten, wenn der Leser den Inhalt des Textes versteht und wenn alle Formulierungen eindeutig sind, sodass keine Missverständnisse entstehen. Ob der Leser einen Text (richtig) versteht, ist keineswegs nur eine Frage des fachlichen oder sprachlichen Niveaus, denn die Verständlichkeit eines Textes kann auf verschiedene Weise beeinträchtigt werden. Zu den häufigen Schwachpunkten gehören: Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von Infotext

14. April 2011 um 08:41

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