Archiv für die Kategorie ‘Schlechte Texte kosten Zeit und Geld’
Kleine Fehler, großer Schaden
Die Wirkung von Texten – sowohl von guten als auch von schlechten – wird häufig immer noch unterschätzt. So zeigt das folgende Beispiel, wie mangelnde Sorgfalt bei der Texterstellung das gewünschte Image untergraben kann. Der Textauszug stammt von der Website eines Unternehmens*, das sich nach eigener Aussage an Interessenten aus dem „mittleren und gehobenen Preissegment“ wendet. Die Qualität der Texte entspricht jedoch ganz sicher nicht diesem Preissegment:
* http://hairworldgroup.com/unternehmen.htm am 12. Januar 2011
Gute Texte zahlen sich aus
Wenn Sie unser Weblog lesen und schon auf in den ersten Beiträgen über mehrere Tippfehler oder unverständliche Formulierungen stolpern, werden Sie unweigerlich an unserer Kompetenz zweifeln, sich sogar ärgern und vermutlich nie wieder hierherkommen. Es wäre also eine Fehlkalkulation, erst mühsam die Beiträge zu schreiben, dann aber an einem gründlichen Lektorat zu sparen oder sich gleich von Anfang an nur wenig Mühe zu geben, um die Seiten nur so schnell wie möglich zu füllen.
Viele Unternehmen machen im übertragenen Sinn aber genau das: Sie investieren viel Geld in die Produktentwicklung und anschließend noch einmal große Summen in das Marketing, versäumen es jedoch, ernsthaft über die Wirkung der Texte nachzudenken, die im Zuge der Markteinführung den Kunden, Partnern und Interessenten vorgelegt werden. Den Rest des Beitrags lesen »
Kundenstimmen – Original oder Fälschung?
Spätestens nachdem das Internetversandhaus Amazon 1998 auch in Deutschland an den Start gegangen war, wurden Kundenstimmen in Anlehnung an die Kundenrezensionen bei Amazon für viele Marketingabteilungen ein Thema. Seitdem lassen viele Unternehmen auf der eigenen Website und auch in Broschüren oder Katalogen Kunden für sich sprechen und viel Gutes über die angebotenen Produkte, Dienstleistungen oder das Unternehmen berichten. Das Problem dabei: Derartige Kundenbewertungen sind inzwischen zu einem reinen Marketinginstrument geworden und in vielen Fällen alles andere als authentisch. Stattdessen schreiben Profis die „Kundenmeinungen“ für andere Profis oder gleich für sich selbst. Und auf der eigenen Website wird natürlich niemand eine negative Kundenmeinung veröffentlichen. Die Frage ist daher: Ist es überhaupt noch sinnvoll, Kundenstimmen auf die eigene Website zu stellen? Den Rest des Beitrags lesen »
Post von William Cheung aus Hongkong
Hallo, ich bin William Cheung aus Hongkong. Ich bin mit Ihnen heute, weil ich ein Geschдft Satz von 44,5 Millionen Dollar, und ich mцchte Sie zu meinem Partner in diesem Geschaft sein. Kontaktieren Sie mich zurьck durch meine private E-Mail und ich werde Ihnen alle Einzelheiten. – Das ist der Originaltext einer typischen Spammail. Mehr als 99 Prozent der Empfänger solcher E-Mails erkennen auf den ersten Blick, dass es sich hier um Spam handelt, und drücken ohne zu zögern die Entfernen-Taste. Diese Entscheidung fällt innerhalb weniger Sekunden, weil hier nicht einmal die Mindestanforderungen an einen halbwegs seriösen Text erfüllt werden und die Qualität weit unterhalb des Akzeptablen liegt. Der Leser des Textes zieht Rückschlüsse aus dem Text und überträgt sie auf den Verfasser: „Der Text ist voller Fehler, also ist der Absender unseriös.”
Dieses simple Beispiel zeigt, wie schnell Leser unter Umständen ihre Urteile über einen Text und in der Folge auch über dessen Absender fällen. Den Rest des Beitrags lesen »


