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Kundenstimmen – Original oder Fälschung?
Spätestens nachdem das Internetversandhaus Amazon 1998 auch in Deutschland an den Start gegangen war, wurden Kundenstimmen in Anlehnung an die Kundenrezensionen bei Amazon für viele Marketingabteilungen ein Thema. Seitdem lassen viele Unternehmen auf der eigenen Website und auch in Broschüren oder Katalogen Kunden für sich sprechen und viel Gutes über die angebotenen Produkte, Dienstleistungen oder das Unternehmen berichten. Das Problem dabei: Derartige Kundenbewertungen sind inzwischen zu einem reinen Marketinginstrument geworden und in vielen Fällen alles andere als authentisch. Stattdessen schreiben Profis die „Kundenmeinungen“ für andere Profis oder gleich für sich selbst. Und auf der eigenen Website wird natürlich niemand eine negative Kundenmeinung veröffentlichen. Die Frage ist daher: Ist es überhaupt noch sinnvoll, Kundenstimmen auf die eigene Website zu stellen? Den Rest des Beitrags lesen »
Manche Ghostwriter schreiben Doktorarbeiten, die meisten haben anderes zu tun
Infolge der Plagiatsaffären der vergangenen Monate, allen voran der Fall zu Guttenberg, wurde in den Medien verstärkt über eine spezielle Spezies berichtet: die Ghostwriter. Da wir selbst regelmäßig als Ghostwriter schreiben, wundern wir uns vor allem über eine bestimmte Volte, die in vielen Zeitungen geschlagen wurde – nämlich die vom Plagiat zum Ghostwriter.
Ein Plagiat ist der Diebstahl geistigen Eigentums, und das hat mit Ghostwriting nichts zu tun. Jeder professionelle Ghostwriter weiß sehr genau, dass das Plagiat eine Einbahnstraße ist, und er wird sich daher auch nicht bei fremden Texten bedienen. Schließlich prüfen seriöse Buchverlage die eingereichten Manuskripte auf Plagiate, und das anscheinend sogar gründlicher als so manche Hochschule. Und nicht zuletzt bezahlen die Kunden den Ghostwriter natürlich dafür, dass sie einen Text erhalten, der eigens für sie geschrieben wurde. Den Rest des Beitrags lesen »

