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Gebrauchs- und Bedienungsanleitungen: Selbst schreiben oder schreiben lassen?
Der Begriff „Gebrauchsanleitung“ umfasst eine ganze Palette unterschiedlicher Textsorten: Es kann sich dabei um einen kurzen Text auf der Website handeln, der erklärt, wie ein Formular auszufüllen ist, um die Beschreibung von Arbeitsabläufen für die Mitarbeiter oder eben um eine Bedienungsanleitung oder ein ganzes Benutzerhandbuch. Die Frage, ob eine Anleitung von einem Profi geschrieben werden sollte, muss also immer für den konkreten Einzelfall geklärt werden.
In allen Fällen ist äußerste Sorgfalt geboten, da Mängel, inhaltliche und sprachliche Fehler oder unvollständige Informationen Schaden anrichten oder zumindest zu einem Mehraufwand an anderer Stelle führen können. Bei Gebrauchs- und Bedienungsanleitungen ist es daher enorm wichtig, die Grenzen der eigenen Fähigkeiten korrekt einzuschätzen. Denn neben den sprachlichen Kompetenzen sind beim Verfassen zumeist auch Kenntnisse über die formalen Anforderungen (Normen, Richtlinien etc.) sowie konzeptionelle und didaktische Fähigkeiten gefragt. Und nicht selten werden als Ergänzung zu den Texten auch Grafiken oder Illustrationen benötigt. – In den meisten Fällen sollten Sie also lieber auf die Hilfe eines Profis vertrauen.
Sehr komplexe und inhaltliche wie formal anspruchsvolle Gebrauchsanleitungen können schlichtweg nicht im Alleingang von internen Mitarbeitern verfasst werden, wenn diese nicht über eine fundierte Ausbildung in diesem Bereich verfügen. Hier ist es unbedingt empfehlenswert, einen Profi hinzuziehen, und das bereits frühzeitig und nicht erst kurz vor dem Vertrieb eines Produktes.
Stellenausschreibungen: Selbst schreiben oder schreiben lassen?
Als Texter würden wir natürlich gern sagen, dass es immer besser ist, einen Profi zu beauftragen. Doch selbstverständlich gilt das nicht für alle Textsorten – und eben auch nicht für Stellenausschreibungen. Denn viele Fehler, die dabei häufig auftreten, sind recht leicht vermeidbar, sodass auch sehr gute Stellenausschreibungen intern geschrieben werden können. Diese Arbeit an externe Texter zu geben, lohnt sich in den allermeisten Fällen nicht.
Unternehmen, die regelmäßig Stellen ausschreiben, können dabei auf bereits vorhandene Textbausteine (beispielsweise bei der Beschreibung des Unternehmens) zurückgreifen. Eine gleiche Struktur und einheitliche Texte, die nur bei den Einzelheiten der Stellenausschreibung voneinander abweichen, können sogar den Wiedererkennungseffekt erhöhen. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass alle Informationen auf dem neuesten Stand sind, und prüfen Sie Textbausteine regelmäßig auf ihre Aktualität. Lassen Sie zudem jede Stellenausschreibung vor der Veröffentlichung von mindestens zwei Personen gegenlesen, schließlich wären Tippfehler hier besonders peinlich.
Ghostwriting – ein alltägliches Geschäft
Obwohl das Ghostwriting von Büchern seit ein paar Skandalen und Skandälchen in aller Munde ist, können sich nur wenige Außenstehende vorstellen, wie so ein Ghostwriting im Normalfall vonstattengeht. Dabei handelt es sich für den Ghostwriter in den meisten Fällen um einen Textauftrag wie jeder andere. Wenn es um ganze Bücher geht, dauert die Erledigung nur eben etwas länger. Insbesondere im Bereich Sachbuch und Ratgeber, in dem unserer Erfahrung nach recht häufig Ghostwriter zum Einsatz kommen und den wir hier auch vorrangig betrachten wollen, zählen vor allem die Professionalität und die schreibhandwerkliche Erfahrung des Ghostwriters. Hier ist das Ghostwriting ein alltägliches Geschäft zwischen Dienstleister und Kunde. (Wenn wir im Folgenden von Autor sprechen, ist übrigens derjenige gemeint, der die Idee für das Buch hatte und dessen Name am Ende auf dem Buch stehen wird. Der Ghostwriter ist und bleibt der Ghostwriter.) Den Rest des Beitrags lesen »
Geschäftsberichte: Selbst schreiben oder schreiben lassen?
Ob ein Unternehmen einen Geschäftsbericht nun freiwillig veröffentlicht oder aufgrund seiner Publizitätspflicht: In beiden Fällen ist eine positive Selbstdarstellung ein wesentliches Ziel der Veröffentlichung. Deshalb ist das Erstellen eines Geschäftsberichts eine anspruchsvolle, umfangreiche und arbeitsintensive Aufgabe. Es ist erforderlich, den Bericht durchdacht zu strukturieren, die Inhalte sorgfältig auszuwählen und zu formulieren und von der Gestaltung bis zum Druck in der Regel einen recht hohen Aufwand zu betreiben. Den Rest des Beitrags lesen »
Neuromarketing in Texten?
Das Neuromarketing wird bereits seit einiger Zeit euphorisch bejubelt – oder eben als bestenfalls alter Wein in neuen Schläuchen kritisiert. Inzwischen haben sich einige Spitzfindige bereits Markenrechte an Bezeichnungen gesichert, die sich vom Begriff limbisches System oder vor allem vom englischen „limbic“ ableiten lassen – von eben der Region im Gehirn, die fälschlicherweise gern als „emotionales Gehirn“ bezeichnet wird. Und auch für die Sprache und für Texte werden Regeln propagiert, die auf das Neuromarketing zurückgehen. Den Rest des Beitrags lesen »
Newsletter: Selbst schreiben oder schreiben lassen?
Dass es recht aufwendig ist, einen Newsletter zu erstellen, der regelmäßig versendet werden und den Lesern interessante Inhalte liefern soll, haben wir in einem früheren Beitrag bereits beschrieben. Wer also nicht in der Lage ist, eigens für die Newsletter-Erstellung regelmäßig relativ viel Zeit zu investieren, und dafür auch keine Mitarbeiter einsetzen kann, kommt gar nicht umhin, das Verfassen sowie die Gestaltung und die technische Umsetzung in externe Hände zu geben. Wesentlich ist dabei nicht nur das Schreiben, sondern ebenso die Auswahl tatsächlich geeigneter Inhalte. Schon das sind gute Gründe, das Erstellen von Newslettern den Profis zu überlassen. Den Rest des Beitrags lesen »
Websitetexte: Selbst schreiben oder schreiben lassen?
Insbesondere für kleinere Unternehmen, die eine Website mit einer überschaubaren Menge von Texten betreiben, stellt sich häufig die Frage, ob sich der Aufwand und die Kosten für von einem Profi erstellte Websitetexte überhaupt lohnen. Unsere Meinung dazu ist ganz klar: Ja. (Und das sagen wir nicht nur, weil wir als Texter natürlich auch selbst das Schreiben von Websitetexten anbieten.)
Ganz grundsätzlich lässt sich sagen, dass Texte, die von sehr vielen Menschen gelesen werden und über einen längeren Zeitraum zugänglich sind, lieber von einem Profi verfasst werden sollten, da Fehler oder Mängel im schlimmsten Fall eine große Reichweite erzielen und lange Bestand haben. Texte, die ausschließlich innerhalb des Unternehmens genutzt werden, und Schreiben, die an einen individuellen Adressaten gerichtet sind, können hingegen in der Regel intern verfasst werden, da ihre Reichweite und ihre Lebensdauer normalerweise sehr begrenzt sind. Den Rest des Beitrags lesen »
Corporate Text in der Praxis
Wir haben hier und hier schon einmal über das Thema Corporate Text geschrieben. Heute wollen wir das Thema weiterführen und uns mit der Praxis befassen.
Ein Corporate-Text-Konzept lässt sich stufenweise aufbauen und umsetzen. So kann man mit kleinen Schritten beginnen und – je nach Möglichkeiten und Bedarf – die Reichweite, Komplexität und Ausdifferenzierung der Vorgaben erhöhen und auf diese Weise Schritt für Schritt immer mehr Bereiche der Unternehmenskommunikation abdecken.
Mit einfachen Maßnahmen beginnen
Eine erste Stufe könnte beispielsweise die genaue und vereinheitlichte Festlegung der Schreibung sämtlicher Produktnahmen und der Verwendung des Firmennamens umfassen. Sinnvoll ist hier die Vorgabe eines Musters wie zum Beispiel Produktname (großgeschrieben) – Leerzeichen – Modellnummer – Leerzeichen – Ausführungsart (kleingeschrieben), also Toolkit 25 maxi und nicht toolkit25maxi oder Toolkit 25 Maxi oder eine der anderen möglichen Varianten. Den Rest des Beitrags lesen »

