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Stellenausschreibungen: Selbst schreiben oder schreiben lassen?
Als Texter würden wir natürlich gern sagen, dass es immer besser ist, einen Profi zu beauftragen. Doch selbstverständlich gilt das nicht für alle Textsorten – und eben auch nicht für Stellenausschreibungen. Denn viele Fehler, die dabei häufig auftreten, sind recht leicht vermeidbar, sodass auch sehr gute Stellenausschreibungen intern geschrieben werden können. Diese Arbeit an externe Texter zu geben, lohnt sich in den allermeisten Fällen nicht.
Unternehmen, die regelmäßig Stellen ausschreiben, können dabei auf bereits vorhandene Textbausteine (beispielsweise bei der Beschreibung des Unternehmens) zurückgreifen. Eine gleiche Struktur und einheitliche Texte, die nur bei den Einzelheiten der Stellenausschreibung voneinander abweichen, können sogar den Wiedererkennungseffekt erhöhen. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass alle Informationen auf dem neuesten Stand sind, und prüfen Sie Textbausteine regelmäßig auf ihre Aktualität. Lassen Sie zudem jede Stellenausschreibung vor der Veröffentlichung von mindestens zwei Personen gegenlesen, schließlich wären Tippfehler hier besonders peinlich.
Was in einer Stellenausschreibung stehen sollte
Eine Stellenausschreibung dient primär natürlich dazu, geeignete Kandidaten zu einer Bewerbung zu bewegen. Wünschenswert ist zudem, dass sich vor allem geeignete und möglichst wenige ungeeignete Kandidaten um die Stelle bewerben, da ungeeignete Bewerber mühsam herausgefiltert werden müssen und damit den Arbeitsaufwand erhöhen. Das dritte Ziel ist es, das eigene Unternehmen in einem vorteilhaften Licht erscheinen zu lassen. Schließlich werden Stellenausschreibungen nicht nur von potenziellen Bewerbern, sondern auch von Kunden, Lieferanten und insgesamt einer breiteren Öffentlichkeit gelesen.
Kleine Fehler, großer Schaden
Die Wirkung von Texten – sowohl von guten als auch von schlechten – wird häufig immer noch unterschätzt. So zeigt das folgende Beispiel, wie mangelnde Sorgfalt bei der Texterstellung das gewünschte Image untergraben kann. Der Textauszug stammt von der Website eines Unternehmens*, das sich nach eigener Aussage an Interessenten aus dem „mittleren und gehobenen Preissegment“ wendet. Die Qualität der Texte entspricht jedoch ganz sicher nicht diesem Preissegment:
* http://hairworldgroup.com/unternehmen.htm am 12. Januar 2011
Abschied vom Rotstift
Ein wirklich sinnvolles Hilfsmittel beim Korrigieren von Texten ist das Nachverfolgen von Änderungen, das mit Textverarbeitungsprogrammen wie beispielsweise Microsoft Word oder Open Office Writer möglich ist. Mit dieser Funktion können in einem Dokument sämtliche Änderungen angezeigt werden, sodass der Verfasser die Korrekturen und Änderungen im Detail nachvollziehen und zugleich selbst entscheiden kann, ob er den jeweiligen Änderungsvorschlag annimmt oder ablehnt. Die Bearbeitung eines Textes erfolgt dadurch überaus transparent und nachvollziehbar. Vom guten alten Rotstift können – und sollten – Sie sich also ruhig verabschieden. Den Rest des Beitrags lesen »
Gute Texte sind frei von Fehlern
Rechtschreib- und Grammatikfehler sind immer einer Ärgernis. Selbst wenn es sich um versehentliche Tippfehler handelt und nicht um echte Wissenslücken, fallen sie vielen Lesern unangenehm auf und erwecken den Eindruck, dass der Verfasser nicht sehr sorgfältig gearbeitet hat. Oder noch unerfreulicher: Der Leser zweifelt an der Kompetenz des Verfassers. Gerade aus ansonsten makellosen Texten stechen selbst kleinere Fehler deutlich heraus. Eine sorgfältige Arbeitsweise und Kontrolle sollten also zum Standard bei der Texterstellung gehören, ebenso wie die Benutzung von aktuellen Nachschlagewerken wie zum Beispiel dem Duden.
Zu einem echten Fauxpas können Schreibfehler werden, wenn Personen- oder Firmennamen falsch geschrieben werden. Den Rest des Beitrags lesen »


